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Besuch von damals

 

Es ist manchmal schwer, wenn die Vergangenheit durch irgendeinen Zufall geweckt wird: Ein bestimmtes Lied im Kaufhaus, ein bestimmter Ausdruck während des Gesprächs... ich kann mich nicht davor schützen, die Erinnerung kann überall auftauchen.

Die meiste Zeit  kann ich lächeln über diese Vergangenheitsbesuche in meinem Kopf - es ist vorbei, die Wunden sieht man kaum noch, ich bin angekommen in einem vollkommen neuen Leben... doch manchmal...

 ... manchmal fangen die Wunden an zu jucken, ich fühle es schwären tief unter meiner Haut. Und gnade mir Gott, wenn ich die Wunde dann nicht in Ruhe lasse, anfange mit meinen Fingern zu untersuchen... dann...

 ...dann ist es zu spät und ich bin wieder dort, wo ich schon einmal war und nie wieder hinwollte.

Dann wünsche ich mir für ihn alle Höllenqualen, bis er winselnd zu Staub zerfällt.

Dann wünsche ich ihm all das Leid, dass er bei mir verursacht hat.

Dann wünsche ich mir, dass er seine Zunge verlieren möge, den Lügenmeister,  dass er nie wieder sprechen kann um sein Gift zu verteilen.

Keine Arme, keine Beine, und sein Gemächt, auf das er so stolz ist, soll vergammeln und zu totem Fleisch werden an seinem verstümmelten Körper...

 Ich wünsche ihm Qualen. Ich wünsche ihm den Tod.

Und wenn ich an diesem Punkt bin, dann...

 

... dann graut es mir, denn ich spüre: Er ist noch immer in mir mit seiner Wut und seinem Hass.

2.10.09 17:52


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Zerstörte Hoffnung?

"Und ich habe mich so gefreut!" sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde.

Du hast dich gefreut - ist das nichts?

~ Marie von Ebner-Eschenbach ~

 

 

8.9.09 06:37


Halbgöttin und Anno Tuck

Ich war einmal eine Göttin.

Damals habe ich es in seinem Blick gesehen und in jedem seiner Worte gehört: Eine unerreichbare Sirene war ich, lieblich und grausam zugleich, gütig und demütigend, so allumfassend in ihrem Wesen, wie es nur eine Göttin sein kann.

Alles, was ich war, war anbetungswürdig. Alles, was ich tat, war Gesetz.

 

 

All das ist lange her.

Und wenn ich heute mit meinem Huldiger von damals telefoniere, merke ich: Ich bin's nicht mehr.

Kein Göttinnenstatus, kein verbaler Kniefall vor mir. Es wird geplaudert, berichtet, gescherzt.

Nur zwischen den Zeilen schwingt es mit.

"Wird es jemals ganz aufhören?", fragt er mich leise.

Ich lächle nur am Telefon und er versteht.

Beim Abschied neigt er kurz den Kopf in meine Richtung und ich nehme den Gruß hin - halbgöttinengleich.

24.7.09 10:35


zug Um zug

Gefühlte tausend Kisten, auseinandergeschraubte Schränke, dutzende blaue Säcke... ich ziehe um - mal wieder.

Ich ziehe zusammen mit DemMannAnMeinerSeite.

4,5 Zimmer nebst 2 Balkone pures Glück.

95 qm absolute Zufriedenheit.

Ihr glaubt, ich seh das ganze zu rosig?

Ihr vermutet, ich tagträume etwas zuviel?

 

Nein, wirklich nicht. Ich weiß, was ich gefunden habe... und seitdem kann ich nur immer wieder lächeln.

 

Das Leben ist schön.

 

23.7.09 23:22


23.7.09 21:43


Katharsis (Teil 1)

Ich kam in mein Zimmer und sah es sofort: Die Runen auf dem Boden, akkurat angeordnet, konnten nur von ihm dort hingelegt worden sein. Sonst war in dem Raum nichts verändert; nichts deutete darauf hin, dass er hier gewesen war - und doch schrien mir dir Runen seinen Aufenthalt in diesem Zimmer förmlich entgegen.

Wie war er hier 'reingekommen?

Ich merkte, wie mein Herz anfing schneller zu schlagen und ein Kloß bildete sich in meinem Hals.

Sollte ich irgendwem von meiner Entdeckung erzählen?

Nein, lieber nicht... es hielten mich eh schon alle für labil und unzurechnungsfähig - und wer würde mir glauben, dass er in mein Zimmer eingedrungen war, ohne dass ihn jemand bemerkt hätte? Niemand, nein...

23.7.09 13:12


Apropos Stoßlüften:...

... bei diesem Wetter unterm Dach zu wohnen ist auch nicht gerade flauschig.

 


 

Dank kompliziertester Lüfttechnik ist es mir gelungen, die Zimmertemperatur von 29 auf 26 °C zu verringen, aber wirklich erfischend ist 'was anderes.

Wird Zeit, dass die neue wohnung endlich bezogen wird.

Wird Zeit, ein neues Leben anzufangen.

Wird Zeit, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist.

30.6.09 11:25


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